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Innungsgeschichte

Die Geschichte, die wir – die Innung Sanitär Heizung Klima Frankfurt am Main – hier schildern wollen, ist voller Ereignisse und Geschehen, die die technische Entwicklung unseres Berufsstandes sowie die Organisation der Berufsgemeinschaft in unserer Region gleichermaßen umfasst.

Vieles begann vor langer Zeit und da, wo wir beginnen wollen, ist der Zeitpunkt des Mittelalters in Deutschland. Ein Handwerk hat sich über eine lange Entwicklung in den Landen herausgebildet, das Metalle zu verarbeiten versteht, die im Alltag gebraucht werden oder für besondere Zwecke eine qualifizierte Verarbeitung benötigen.

Klempner, Spengler, Flaschner oder Blechner nannten sich diese Handwerker ja nach Sprachregion und die Berufsbezeichnungen beinhalteten ihre Tätigkeiten des Hämmerns von Blechen, Metalle durch Falzen zu verbinden oder die Herstellung von Spangen und Beschlägen. In Frankfurt nennen sie sich über die Jahrhunderte hinweg bis heute Spengler.

Die Zunft war die Form, in der sich die Handwerker eines Berufsstandes unter ihren Gemeinschaftsregeln fanden. Zum Ende des ausgehenden Mittelalters hatten auch die Spengler in Frankfurt eine eigene Zunft. Die Teilhabe am städtischen Ratswesen war damit gegeben und der Berufsstand gehörte so zu den einflussreichen Handwerken der Stadt.

Die Bevölkerung entwickelte sich und damit auch Probleme, die erst in einer Massengesellschaft entstehen. Sauberes Trinkwasser und die Ableitung der Abwässer, die Keime und Krankheiten bringen, waren plötzlich die Herausforderung: Schöpfbrunnen oder Trinkwasserleitungen. Die Spengler formten ihre Metallkenntnisse zu Röhren und erweiterten so ihren Berufsstand um ein neues Berufsbild, den Installateur. Gleiches geschah, als sich das Berufsbild des Heizungsbauers entwickelte, wo zentral gesteuerte Heizungs- und Warmwasseranlagen zunächst das Heizen, später den Bereich den Wohnkomforts radikal veränderten.

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Im 20. Jahrhundert angekommen, hatte sich die Zunft der Spengler in die Innung (Einigung) der Spengler, Installateure und Heizungsbauer fortentwickelt. Die technische Weiterentwicklung in der Haustechnik und die Herausforderungen durch Umweltschutz und Energieeinsparung schufen neue Anforderungen an den Berufsstand, der Berufsbild und die Ausbildung generell. Die weltweite klimatische Erwärmung und einhergehend die eingeleitete Energiewende haben diesen Prozess weiter verstärkt.

Die Entwicklung zu einem geeinten Europa war von Meistern der Innung schon sehr früh im eigenen Verständnis und dem Wunsch einer Begegnung mit europäischen Berufskollegen aufgegriffen worden und führte über Jahrzehnte hinweg zu vielen Zusammentreffen in fast allen europäischen Staaten.

Mit einem Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Innung konnte im Kaisersaal des Frankfurter Römers ein erster größerer Abschnitt der Innungsgeschichte gewürdigt werden. Hierzu wurde eine umfassende Chronik vorgelegt. Dabei wurde auch darauf verwiesen, dass aus der Gründungszeit das historische Banner gerettet werden konnte, auf dem der Gedanke der beruflichen Gemeinschaft hervorgehoben ist.

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Heute symbolisiert ein neues Logo (im Wassertropfen eingeschlossen die Skyline Frankfurts) die Kompetenz der Fachbetriebe der Innung Sanitär Heizung Klima Frankfurt am Main in der Haus- und Gebäudetechnik für Wohnkomfort, Energieeinsparung und Umweltschutz.