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Heizung

Im Durchschnitt sind Heizungsanlagen in Deutschland 20 Jahre alt. Das war die Zeit, in der es noch Telefonzellen gab! So rasant wie die Kommunikationstechnik haben sich auch die Heiztechnologien entwickelt. Eine Modernisierung veralteter Heiztechnik bietet ein enormes Einsparpotenzial: 13 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs könnten eingespart werden. Doch aufgepasst. Ihre Heizungsanlage besteht nicht nur aus dem Heizkessel und eine Modernisierung ist nur dann richtig effizient wenn alle Kompnenten richitg zusammen spielen. Fragen Sie desshalb den ausführeneden Fachmann, den nur der ist in der Lage die Komplexität der gesammten Heizungsanlage zu berücksichtigen.

Heizungsübertragung durch Heizkörper und Fußbodenheizungen

Heizkörper: Die richtige hydraulische und thermische Einstellung und Entlüftung bei ausreichender Heizkörpergröße entscheidet über einen störungsfreien Betrieb. Thermostatventile sind seit 1978 Pflicht, aber nach 25 Jahren lässt die Regelbarkeit und Funktion nach. Der Austausch mit voreinstellbaren Thermostatventilen und dem Hydraulischen Abgleich wird erforderlich. Die KfW fördert Modernisierung nur, wenn der Abgleich im Verfahren „B“ also mit Berechnung nachgewiesen wird. Siehe dazu Ausführungsangebote unserer SHK Innungsbetriebe.

Fußboden- und Flächenheizungen:
Hohe Behaglichkeit und energiesparende niedrige Temperaturen sind Gründe für Flächenheizungen. Sie können im Sommer auch zur Ankühlung verwendet werden. Es werden keine Stellflächen belegt- Auch hier muss eine Berechnung und hydraulische Einstellung erfolgen. Die Innungsbetriebe beraten Sie gerne!

Solar / Photovoltarik

NUTZEN SIE DIE ENERGIE, DIE IMMER DA IST. DIE SONNENENERGIE BIETET UNS TÄGLICH EIN UNFASSBAR GROSSES ENERGIEPOTENZIAL. IN NUR 20 MINUTEN TRIFFT DURCH DIE SONNENEINSTRAHLUNG SO VIEL ENERGIE AUF DIE ERDE,
WIE DIE GESAMTE MENSCHHEIT IN EINEM JAHR VERBRAUCHT

Solaranlagen nutzen die Sonnenenergie zur kostenlosen Wärme- oder Stromerzeugung. Beim Einsatz einer Photovoltaikanlage zur Solarstromerzeugung machen Sie sich von steigenden Strompreisen unabhängig. Durch die Installation einer Solarthermieanlage lassen sich die Heizkosten nachhaltig senken.

Ob Strom oder Wärme – was an Energie selbst erzeugt wird, muss nicht vom Energieversorger bezogen werden.

Im Durchschnitt sind Heizungsanlagen in Deutschland 20 Jahre alt.

Das war die Zeit, in der es noch Telefonzellen gab! So rasant wie die Kommunikationstechnik haben sich auch die Heiztechnologien entwickelt. Eine Modernisierung veralteter Heiztechnik bietet ein enormes Einsparpotenzial: 13 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs könnten eingespart werden.

Doch aufgepasst. Ihre Heizungsanlage besteht nicht nur aus dem Heizkessel und eine Modernisierung ist nur dann richtig effizient wenn alle Kompnenten richitg zusammen spielen. Fragen Sie desshalb den ausführeneden Fachmann, den nur der ist in der Lage die Komplexität der gesammten Heizungsanlage zu berücksichtigen.

Eine vielzahl von Technologien Stehen in der modernen Heiztechnik zur Verfügung. Aber nicht jede ist die richtige für Sie. Investieren Sie hier Zeit und Geld für die richtge beratung und korrekte Berechnung. Es lohnt sich.

Gas und Öl Brennwerttechnik – die ausgereifteste Technik.

ENERGIE OPTIMIERT VERBRENNEN. DIE OPTIMALE ENERGIEAUSNUTZUNG FOSSILER BRENNSTOFFE ZEICHNET DIE MODERNE BRENNWERTTECHNIK AUS.

Mit weniger sollte man nicht zufieden sein.

BRENNWERTKESSEL: Ein Brennwertkessel ist im Prinzip ein Niedertemperaturkessel mit verbesserter Abgasnutzung. Hochleistungswärmetauscher kühlen die Abgase, bevor diese durch den Schornstein entweichen, so weit ab, dass der darin enthaltene Wasserdampf gezielt kondensiert und die freigesetzte Kondensationswärme zusätzlich auf das Heizsystem übertragen wird. Diese Kondensationswärme wird erst bei Unterschreitung der Taupunkttemperatur frei – bei der Verfeuerung von Gas sind dies ca. 57 °C und bei der Verfeuerung von Öl ca. 47 °C. Im Vergleich zu Altanlagen mit Standardkesseln lassen sich mit dem Brennwertkessel bis zu 30 % Primärenergie einsparen. Setzt man Bioheizöl ein, können bis zu 15 % des Öls aus pflanzlichen Rohstoffen stammen. Auch Biogas kann nach einer Reinigung ins herkömmliche Gasnetz eingespeist werden und so einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten.

BRENNWERTANLAGEN: Zuverlässigkeit und ausgereifte Technik zeichnen moderne Brennwertanlagen aus, die seit Jahrzehnten
beständig optimiert werden. Die witterungsgeführte Regelung sorgt dafür, dass die Heizungsanlage – anders als bei alten Kesseln – nicht permanent mit hohen Vorlauftemperaturen arbeiten muss. Durch niedrigere Heizwassertemperaturen sinken so zusätzlich die Wärmeverluste im System. Die Abgastemperaturen reduzieren sich von ca. 200 °C bei alten Standardkesseln auf etwa 35 bis 50 °C bei neuen Brennwertgeräten. Neue modulierende Öl-Brennwertgeräte verzichten auf eine Öl-Vorwärmung bzw. Öl-Verdampfung und sparen somit elektrische Energie. Ebenso minimieren modulierende Gas-Brennwertgeräte den Energieverbrauch. Auch hocheffizient drehzahlgeregelte Pumpenmotoren tragen zum Energiesparen bei.

Solarthermie – heizen mit der sonne

NUTZEN SIE DIE ENERGIE, DIE IMMER DA IST. DIE SONNENENERGIE BIETET UNS TÄGLICH EIN UNFASSBAR GROSSES ENERGIEPOTENZIAL. IN NUR 20 MINUTEN TRIFFT DURCH DIE SONNENEINSTRAHLUNG SO VIEL ENERGIE AUF DIE ERDE,
WIE DIE GESAMTE MENSCHHEIT IN EINEM JAHR VERBRAUCHT.

Solaranlagen nutzen die Sonnenenergie zur kostenlosen Wärme- oder Stromerzeugung. Beim Einsatz einer Photovoltaikanlage zur Solarstromerzeugung machen Sie sich von steigenden Strompreisen unabhängig. Durch die Installation einer Solarthermieanlage lassen sich die Heizkosten nachhaltig senken.

Eine thermische Solaranlage kann entweder zur Warmwasserbereitung oder zur kombinierten Heizungsunterstützung genutzt werden. Durch die auf dem Hausdach installierten Solarkollektoren fließt eine Solarflüssigkeit, die durch die Sonneneinstrahlung erhitzt und anschließend zum Wärmespeicher gepumpt wird. Der Wärmespeicher ist gut isoliert, sodass sich die von den Kollektoren gelieferte Wärme problemlos auch über mehrere Tage speichern lässt. Zur effizienten Wärmegewinnung ist eine optimale Auslegung der Solaranlage erforderlich

SOLARKOLLEKTORENANLAGEN

Solarkollektorenanlagen werden über einen Solarregler gesteuert. Sobald die Temperatur am Kollektor die Temperatur im Speicher übersteigt, schaltet die Regelung die Solarkreis-Umwälzpumpe ein und die Wärmeträgerflüssigkeit transportiert die im Kollektor aufgenommene Wärme über die speziell für hohe Temperaturen gedämmten Rohrleitungen in den Wärmespeicher. Heute bietet der Markt bereits fertig isolierte, flexible und mit einem Fühlerkabel versehene Rohrleitungspakete, die eine schnelle und kostengünstige Installation ermöglichen. Solarwärmeanlagen zur Heizungsunterstützung benötigen eine größere Kollektorfläche und ein größeres Speichervolumen als Anlagen, die lediglich der Warmwasserbereitung dienen. Der installierte Speicher muss daher dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden.

DIE SOLARE BRAUCHWASSERERWÄRMUNG

Die solare Brauchwassererwärmung ist die einfachste Form zur Nutzung der Solarthermie. Dabei wird ein Trinkwasserspeicher über einen integrierten Wärmetauscher beheizt. Alternativ kann auch ein Pufferspeicher, der Heizungswasser enthält, erwärmt werden. Die angebaute Frischwasserstation bereitet anschließend im Durchfluss das Trinkwasser.

HEIZUNGSUNTERSTÜTZUNG

Heizungsunterstützung liegt im Trend: Im Jahr 2013 wurden in Deutschland über 1 Mio. m² Kollektorfläche neu installiert. Dabei werden immer mehr Solarthermieanlagen zur Heizungsunterstützung genutzt. Bei diesen Anlagen entsprechen Aufbau und Funktion des Kollektorkreises dem einer Warmwasser-Solaranlage. Diese Anlagen heizen sowohl das Trinkwasser als auch das in einem Puffer befindliche Heizungswasser auf. Die Trinkwasserbereitung wird dabei immer öfter über an den Puffer angebaute Frischwasserstationen realisiert: Dies spart Platz und sorgt für keimarmes Wasser. Reicht die solare Wärme nicht aus, wird je nach Wärmeanforderung die fehlende Wärme durch herkömmliche Wärmeerzeuger abgedeckt.

Wärmepumpen– heizen mit der Wärme aus der Erde oder der Luft

ERNTEN SIE DIE ENERGIE AUS DER UMWELT. DIE WÄRMEPUMPE IST EINE DER EFFIZIENTESTEN TECHNOLOGIEN ZUR ERZEUGUNG VON HEIZENERGIE ÜBERHAUPT – SIE NUTZT DIE IN DER LUFT, IM WASSER UND IN DER ERDE GESPEICHERTE WÄRME BESTMÖGLICH FÜR IHRE HEIZZWECKE. BIS ZU 80 % DER BENÖTIGTEN ENERGIE KÖNNEN AUF DIESE WEISE GRATIS AUS DER UMWELT ENTNOMMEN WERDEN.

DAS FUNKTIONSPRINZIP

Das Funktionsprinzip der Wärmepumpentechnik ist gut vergleichbar mit dem des Kühlschranks, der den Lebensmitteln in seinem Inneren Wärme entzieht, um diese auf seiner Rückseite an den Raum abzugeben. Die Wärmepumpe entzieht also ihrer Umgebung (Luft, Wasser oder Erdreich) Wärme, die über einen Verdichter von einem niedrigen Temperaturniveau auf Vorlauftemperaturen bis zu 65 °C gebracht und damit für Heizzwecke und Warmwasserbereitung nutzbar gemacht wird. Bereits 1852 wurde das Funktionsprinzip der Wärmepumpe vom Physiker William Thompson entdeckt, 1932 wurde die erste einsetzbare Wärmepumpe installiert. In den letzten 25 Jahren ist eine zuverlässige und ausgereifte Serientechnik entstanden, die allen nur denkbaren Komfort gewährt. So lassen sich heutzutage die unterschiedlichsten Anforderungen im Bereich der Heiztechnik bequem und ökonomisch erfüllen.

WÄRMEPUMPENANLAGEN

Eine Wärmepumpenanlage kann sogar noch bei Außentemperaturen
von –20 °C betrieben werden. Auf das Jahr hochgerechnet lassen sich mit einer Wärmepumpe bis zur Hälfte der bei einer alten Standardheizungsanlage anfallenden Heizkosten einsparen. Besonders effizient arbeiten Wärmepumpen bei niedrigen Heizwassertemperaturen, z. B. beim Einsatz von Fußboden- oder Wandheizungen. Der in der Fachliteratur verwendete Leistungsindex „Coefficient of Performance“, abgekürzt COP, ist bei diesen Heizsystemen am höchsten. Der COP-Wert steigt mit geringer werdendem Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizungsvorlauftemperatur.

LUFT/WASSER-WÄRMEPUMPEN

Für diese Art der Wärmegewinnung ist keine Erschließung von Wärmequellen erforderlich. Energielieferant ist die Außenluft, die von der Wärmepumpe angesaugt wird. Dies ist bei Außentemperaturen von bis zu -20 °C möglich. Da die Temperatur der Energiequelle Luft nicht konstant ist, erzeugt die Luft/Wasser-Wärmepumpe bei gleichem Stromverbrauch mehr oder weniger Wärme: Je kälter die Außenluft, umso größer ist die Stromaufnahme. Dafür ist die Installation der Anlage wesentlich einfacher und kostenintensive Erdbohrungsarbeiten entfallen. Seit Kurzem sind auch Split-Varianten mit einer Aufteilung in Außen- und Innenteil sowie sich an den Wärmebedarf selbstständig anpassende Wärmepumpen verfügbar.

SPLIT-WÄRMEPUMPE

Split-Wärmepumpen, eine Variante der Luft/Wasser-Wärmepumpe, bestehen aus einer Innen- und einer Außeneinheit, die vom Haus entfernt aufgestellt werden kann. Dabei wird der Prozess des Verdampfens und des Verdichtens nach draußen verlagert. Das Verflüssigen, sowie der Wärmeaustausch zwischen dem Kältemittel und dem Heizmedium finden
innerhalb des Gebäudes in einem Kombinationsspeicher statt. Verbunden sind die Einheiten mit Kältemittelleitungen, sodass keine gedämmten Heizwasserleitungen in das Gebäude geführt werden müssen.

BRAUCHWARMWASSER-WÄRMEPUMPEN

Brauchwarmwasser-Wärmepumpen sind sowohl in Alt- als auch in Neubauten einsetzbar. Sie entziehen der Umgebungsluft, beispielsweise in einem Keller oder einer Waschküche, Energie und führen diese dem Brauchwarmwasser im Haushalt zu. Ein positiver Nebeneffekt dabei ist, dass die Brauchwarmwasser-Wärmepumpe für trockene und saubere Luft im Raum sorgt. So kann Schimmelbildung oder der Entstehung von Stockflecken vorgebeugt werden.

WASSER/WASSER-WÄRMEPUMPEN

Wasser/Wasser-Wärmepumpen nutzen das Grund- oder Oberflächenwasser als Wärmequelle. Sie müssen von der unteren Wasserbehörde genehmigt werden. Grundwasser hat selbst an Frosttagen eine Temperatur von durchschnittlich 7 bis 12 °C und ist damit eine der sichersten Energiequellen für die Wärmegewinnung. Das Wasser wird in der Wärmepumpe abgekühlt. Dabei verdampft das Kältemittel des internen Kreislaufes und nimmt die Wärme auf. Anschließend wird der Kältemitteldampf durch den Verdichter auf das für die Heizungsanlage erforderliche Temperaturniveau gebracht und dem Heizkreislauf des Gebäudes zugeführt. Das entnommene Grundwasser muss über einen Schluckbrunnen wieder in die Erde zurückgeführt werden. Entscheidend für die Effektivität ist ein möglichst geringer Abstand zwischen Wärmequellen- und Heizmitteltemperatur, der bei dieser Anlage besonders gut gegeben ist.

SOLE/WASSER-WÄRMEPUMPEN

Sole/Wasser-Wärmepumpen sind Wärmepumpen, welche die Erde mittels Solekreislauf als Wärmequelle nutzen. Das Erdreich ist ein guter Wärmespeicher, da die Temperatur im Boden ganzjährig relativ konstant ist. Durch horizontal (als Flächenkollektoren) oder vertikal
(als Sonden) in die Erde eingebaute Rohre wird dem Erdreich Wärme entzogen. Die Temperatur der Sole bewegt sich im Bereich zwischen 0 und 12 °C, daher liegt die Energieeffizienz hier zwischen der von Wasser/Wasser-Wärmepumpe und Luft/Wasser-Wärmepumpe. Die Gesamtsondenlängen sind abhängig von Fläche und Baustandard. Für ein Einfamilienhaus sind Bohrlochtiefen bis 100 m ausreichend. Je nach Heizlast sind mehrere Sonden mit einer Länge von bis zu 100 m nötig.

SOLARE WÄRMEPUMPEN

Solargestützte Wärmepumpen kombinieren nahezu perfekt die Vorteile von Solaranlagen und Wärmepumpen. In den Sommermonaten sorgt die Solaranlage für die Warmwasserbereitung. berschüssige Energie kann in der Erde zwischengespeichert werden. So kommt die Solaranlage nie zum Stillstand und die Schädigung der Sole ist ausgeschlossen. In der Übergangszeit kann die Solaranlage oft große Anteile der Heizlast abdecken, im Winter dient sie zur Anhebung der Quelltemperatur für die Wärmepumpe. Auf diese Weise kann der Flächenverbrauch reduziert werden, die spezifische Entzugsleistung wird maximiert und die Wärmepumpe läuft mit dem höchsten COP-Wert. Darüber hinaus vervielfacht sich der solare Nutzen.

BHKW– heizen und gleichzeitig seinen eignen Strom produzieren

Doch was ist ein BHKW? Kurz und Knapp: Die umweltfreundliche Gewinnung von Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung in den eigenen 4 Wänden. Kraft-Wärme-Kopplung in Blockheizkraftwerken ermöglicht, eigenen Strom zu erzeugen und eine Heizungsanlage zu betreiben. Ein Verbrennungs- oder Stirlingmotor treibt einen Generator an, der Strom erzeugt. Die bei der Verbrennung produzierte Wärme wird über einen Wärmetauscher geleitet, der die gewonnene Wärme an das Heizungssystem abgibt. Auf diese Weise werden die eingesetzten Energieträger wie z. B. Erdgas, Flüssiggas, Heizoder Rapsöl doppelt genutzt. Die höhere Effektivität von BHKWs gegenüber der zentralen Stromerzeugung im Kraftwerk und der konventionellen Erzeugung von Heizwärme resultiert aus der Nutzung der Abwärme bei der Stromgewinnung direkt am Ort der Entstehung. Der Wirkungsgrad der Stromerzeugung liegt dabei, abhängig von der Anlagengröße, zwischen ca. 10 und 50 %. Um die gleiche Menge an Wärme und Strom zu erzeugen, muss mit einem Blockheizkraftwerk im Vergleich zur konventionellen Energieversorgung bis zu 60 % weniger Primärenergie aufgewendet werden. Die konventionelle Erzeugung von Strom ist heute mit großen Verlusten behaftet, weil die Abwärme der zentralen Großkraftwerke nicht genutzt werden kann und bei der Übertragung des Stromes über lange Distanzen erhebliche Netzverluste entstehen. Wird der Strom dezentral und nur dann erzeugt, wenn auch Wärme benötigt wird, lässt sich der Wirkungsgrad der Stromgewinnung wesentlich verbessern und so die Umwelt entlasten.

Biomasse– heizen mit der Energie aus dem Wald

ENERGIE AUS DEM WALD – HOLZ IST DER INBEGRIFF ERNEUERBARER ENERGIE. DENN IM UNTERSCHIED ZU ÖL UND GAS IST HOLZ AM TREIBHAUSEFFEKT, ALSO DER ANREICHERUNG DER ATMOSPHÄRE MIT KOHLENDIOXID, NICHT BETEILIGT: BEI OPTIMALER VERBRENNUNG WIRD DIE GLEICHE MENGE CO2 FREIGESETZT, DIE DER LUFT WÄHREND DES BAUMWACHSTUMS ENTZOGEN WURDE. DIE UMWELT WIRD DAHER NICHT ZUSÄTZLICH BELASTET DIE FESTE BIOMASSE HOLZ, wird ALS PELLETS, SCHEITHOLZ ODER IN HACKSCHNITZELN EINGESETZT.

DAS HEIZEN MIT PELLETS ERFOLGT AUF ZWEI ARTEN

1. Beim vollautomatischen Pelletkessel wird wie bei der Zentralheizung der Brennstoff per Austragungssystem stetig und automatisch über eine Förderschnecke zugeführt. Für weite Transportstrecken empfiehlt sich eine Saugaustragung – mit einem Vakuumsaugsystem können die Pellets bis zu 20 m weit transportiert werden. Dabei kann sich der Lagerraum auch außerhalb des Wohnhauses, z. B. in einem Erdtank oder Nebengebäude, befinden. Die Pellets werden von Tankwagen angeliefert und in den Lagerraum eingeblasen. Eine saubere und funktionelle Lösung ist ein Sacksilo, welches einfach und
schnell aufgebaut werden kann.

2. Der manuell zu befüllende Pelletofen erfordert mehr Eigeninitiative. Ausführliche Angaben zu den verschiedenen Ausführungen von Pelletöfen finden Sie im Kapitel Pellet- und Kaminöfen auf den Seiten 42 bis 49. Bei der manuellen Versorgung sollten Sie auf nicht zu große Gebinde achten, bewährt haben sich Säcke bis zu 15 kg. Die Asche enthält Phosphat und Kalium und kann als Gartendünger verwendet oder im Hausmüll entsorgt werden.

MODERNE STÜCKHOLZKESSEL

Moderne Stückholzkessel nach dem Prinzip der Holzvergasung sind heute in Bezug auf Sauberkeit, Komfort und Wirkungsgrad absolut mit Öl- und Gasheizungen vergleichbar. Bevor Holz verbrennen kann, muss es erst mit Wärme in Gas umgewandelt werden. Ab 100 °C entweicht das im Holz enthaltene Wasser. Ab 200 °C beginnt der Zerfall in 20 % Holzkohle und 80 % Holzgas, was die lange Gasflamme eines Holzfeuers erklärt. Für die vollständige Ausgasung reichen 400 °C. Um auch das im Holzgas enthaltene Teer und Phenol zu brennbarem Kohlenstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff aufzubrechen, sind mindestens 900 °C erforderlich, besser noch 1.100 °C. Damit die Umwelt nicht belastet wird, wird das Holz in heißen, schamottierten Brennkammern und/ oder großzügigen Flammräumen verbrannt. Auch wenn Holzkessel nach unterschiedlichsten Brennkammerkonzepten gebaut werden, gilt doch grundsätzlich, dass die Holzflamme vollständig ausgebrannt sein muss, bevor sie auf eine kalte Wärmetauscherfläche trifft. Heiße, schamottierte Brennkammern und hohe Turbulenzen verbessern die Verbrennungsgüte. Großzügige Flammräume ohne Umlenkung geben der Flamme Zeit zum vollständigen, sauberen Ausbrand.

DIE HACKSCHNITZELHEIZUNG

Die Hackschnitzelheizung ist ähnlich wie die Holzpelletheizung eine Anlage zur automatischen Verfeuerung fester Biomasse. Um den inhomogenen Brennstoff Holzhackschnitzel verheizen zu können, benötigen Hackgutkessel eine robuste mechanische Ausführung der notwendigen Förderschnecken und Austragungssysteme. Diese Bauweise gewährleistet einen störungsfreien automatischen Betrieb. Die Hackschnitzelheizung ist wirtschaftlich sinnvoll ab einem Energiebedarf von 20 kW oder mehr. Sie gilt bei größeren Gebäuden mit einem höheren Energiebedarf zurzeit als die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Form zu heizen. Doch auch in kleineren Privathaushalten wird zunehmend mit Hackschnitzeln geheizt. Die Anlagen können über ein Nahwärmenetz miteinander kombiniert werden und so äußerst wirtschaftlich arbeiten.

Wärmespeicherung – die Thermoskanne für ihre Energie

denn nicht immer kann die Wärme dann Produziert werden wenn sie auch gebraucht wir. Auch gibt es BEI VIELEN HEIZUNGSANLAGEN MEHRERE WÄRMEQUELLEN (Z. B. BIOMASSEKESSEL, SOLARANLAGE) und DIE ERZEUGTE ENERGIE muss DANN WIEDER AUF VERSCHIEDENE VERBRAUCHER VERTEILt werden (Z. B. FUSSBODENHEIZUNGEN,HEIZKÖRPER, BRAUCHWASSERBEREITUNG). Deshalb ist die WÄRMESPEICHERUNG VON ZENTRALER BEDEUTUNG.

Wärmespeicherung – die Thermoskanne für ihre Energie

denn nicht immer kann die Wärme dann Produziert werden wenn sie auch gebraucht wir. Auch gibt es BEI VIELEN HEIZUNGSANLAGEN MEHRERE WÄRMEQUELLEN (Z. B. BIOMASSEKESSEL, SOLARANLAGE) und DIE ERZEUGTE ENERGIE muss DANN WIEDER AUF VERSCHIEDENE VERBRAUCHER VERTEILt werden (Z. B. FUSSBODENHEIZUNGEN,HEIZKÖRPER, BRAUCHWASSERBEREITUNG).Deshalb ist die WÄRMESPEICHERUNG VON ZENTRALER BEDEUTUNG.

BRAUCHWASSER-ZIRKULATIONSPUMPEN

Die Brauchwasser-Zirkulationspumpe ist eine elektrisch angetriebene Pumpe, mit der warmes Trinkwasser im Gebäude unverzüglich bereitgestellt wird. Dazu wird Warmwasser, das meist in einem Speicher vorgehalten wird, über die Trinkwasserleitung umgewälzt. Ohne Zirkulation kühlt sich das Wasser in der Leitung ab, sodass dem Verbraucher beim Zapfen zunächst nur kaltes Wasser zur Verfügung steht. Diesen Komfortnachteil gleicht die Zirkulationspumpe aus, indem sie das Wasser in einer Ringleitung zirkulieren lässt.

SELBSTLERNENDE BRAUCHWASSERPUMPEN

Selbstlernende Brauchwasserpumpen stellen sich selbstständig auf das Nutzerverhalten ein und stellen vorausschauend zu dem Zeitpunkt warmes Wasser zur Verfügung, an dem es gebraucht wird. Durch einen Temperatursensor an der Warmwasserleitung speichert die Pumpe die Zeitpunkte des Warmwasserbedarfs und lernt daraus, das warme Wasser zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen. In Zeiträumen, in denen voraussichtlich kein warmes Wasser benötigt wird, läuft die Pumpe nicht, sodass weder elektrische Energie durch den Pumpenbetrieb verbraucht wird noch Wärmeenergieverluste durch unnötiges Aufheizen des Warmwasserspeichers entstehen.

MODERNE BRAUCHWASSER-ZIRKULATIONSPUMPEN

Moderne Brauchwasser-Zirkulationspumpen erkennen über eingebaute Temperatursensoren die Zeiten, in denen warmes Wasser verbraucht wird, und stellen in den folgenden Tagen automatisch zu diesen Zeiten warmes Wasser zur Verfügung. So passt sich die Pumpe den Verbrauchsgewohnheiten an und spart in der restlichen Zeit Energie. Je nach gewählter Komfortstufe kann die Pumpenlaufhäufigkeit und in der Folge auch der Energieverbrauch gesteuert werden.