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Infos zur Meisterprüfung

Teil I der Meisterprüfung

Der Teil I umfasst ein Meisterprüfungsprojekt und ein darauf bezogenes Fachgespräch. Es gilt, eine sanitär- und heizungstechnische Anlagenplanung für ein Gebäude zu entwickeln. Gearbeitet wird dabei mit EDV und entsprechender Planungssoftware. Das Projekt beinhaltet zudem die Kostenkalkulation und die Angebotserstellung. Neben dieser „Anfertigung eines planerischen Meisterstückes“ werden in der Prüfung auch handwerkliche Fertigkeiten bewertet. Der Teil I beinhaltet auch die Ausführung von Montage- und Servicearbeiten in der Werkstatt. Hier kann es sich um die Ausführung kleinerer, in sich abgeschlossener Arbeiten handeln, z.B. den Einbau und die Inbetriebnahme einer Pumpe oder die Erstellung eines Gas- und Wasser-Hausanschlusses mit Zählerstellungen. Bei den Servicearbeiten geht es darum, Installationen einzuregeln oder Fehler zu finden.

Diese Arbeiten sollen sich auf das Meisterprüfungsprojekt beziehen. Der Teil I der Meisterprüfung schließt mit dem Fachgespräch ab. Im Fachgespräch stellt der Prüfungskandidat seine Planungsarbeit dem Meisterprüfungsausschuss vor. Das Gespräch soll dazu dienen, festzustellen, ob er in der Lage ist, seine Planung fachlich zu begründen und Zusammenhänge aufzuzeigen. Es geht aber auch um die sichere Verwendung von Fachbezeichnungen und darum, dass er auf Nachfrage durch den Prüfungsausschuss Planungsalternativen entwickeln kann. Mit diesem „Gespräch unter Fachkollegen“ schließt der Teil I der Meisterprüfung ab.

Teil II der Meisterprüfung

Der zweite Teil behandelt das nötige technische und technisch-kaufmännische Wissen. Hier geht es um Sicherheits- und Instandhaltungstechnik Anlagentechnik Auftragsabwicklung Betriebsführung und Betriebsorganisation Jedes der vier Fächer schließt mit einer Note ab, die dann zusammen die Note des Teils II bilden. Dabei kann eine mangelhafte Leistung in einzelnen Fächern durch gute Leitung in anderen Fächern ausgeglichen werden. Nur ein „Ungenügend“ in einer der Disziplinen ist ein K.o.-Kriterium.

Prüfungsteile III und IV

Mit dem dritten Teil der Prüfung werden die allgemeinen kaufmännischen Kenntnisse abgefragt. Hier geht es um das wirtschaftliche und rechtliche Fachwissen in allgemeiner, also nicht zwingend fachbezogener Form. Der vierte Teil prüft die berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse ab.